Posts Tagged ‘baalsaal’
31.07.10 – Moodyman
Baalsaal, Reeperbahn 25
0 Uhr
2 x 1 Gästelistenplatz
Line Up: Moodyman (Mahogani Music)
Wie geht es heute? Kratzt der Kragen? Schlafen die Füße ein, ist der Kaffe scheiße und hat der Nachbarshund heute einen zarten Schlag, anstelle des liebevollen Klapses kassiert? Sind wir ein wenig launisch? Zu englisch: Moody?
“Moodymann is an outstanding figure in house music, Jazz, Soul and Techno. No other artist can really compare!”
Es ist uns, dem Baalsaal, eine Ehre Moodyman bei uns zu haben.
Ja, der Ein oder Andere möge jetzt denken, dass es vielleicht etwas zu sehr auf die Kacke gehauen ist. Aber wenn man ohne Hemmungen, ohne Angst ausgelacht oder eines Besseren belehrt zu werden, draufhauen kann – dann spritzt es eben! Moodyman hat neben Theo Parrish dem House eine Lektion erteilt, versagt jegliche öffentliche Arbeit, spielte gerne mal hinter einem Vorhang, damit das Ohr nicht durch optische Eindrücke abgelenkt wird und verschließt sich dem Mainstream und großer Labels. Sein Stolz auf die Herkunft von Funk, Jazz, Blues und Afrikanische Beats wurde fälschlich unter Arroganz und Rassismus abgelegt, derweil geht es ihm schlicht weg nur um eins: MUSIK!
30.07.10 – Bloody Mary
Baalsaal, Reeperbahn 25
0 Uhr
2 x 2 Gästelistenplätze
LineUp: Bloody Mary (Sender / Contexterior Berlin), Chris Gruber (Baalsaal Rec., Supplement Facts Rec.)
Der Legende nach, war Bloody Mary eine alte Lady, die gerne in Blut badete und dafür Angestellte und Gäste abmurkste. Igitt!
Baalsaal´s Miss Juli nennt sich zwar Bloody Mary, steht aber nicht auf Blut, ist allerdings auf keinen Fall harmlos. Die französische Berlinerin brachte es auf Labels wie Sender Records, Einmaleins und ToyForBoys zu internationalem Gehör, ist Teil der Band Gypsy Family und veröffentlichte ihr Debüt-Album “Black Pearl” auf Contexterrior Records mit Erfolg. Jüngst richtete sie sich eine eigene Labelspielwiese mit “Dame Music” ein.
Bloody Mary – Das volle Programm Techno, Melodie, Breakbeat und überhaupt, Mary zeigt Mut zum Experiment, mit was auch immer ihr in die Hände fällt!
24.07.10 – Lee Curtiss
Baalsaal, Reeperbahn 25
0 Uhr
2 x 2 Gästelistenplätze
Line Up: Lee Curtiss (Spectral/Crosstown Rebels–Detroit, US)
Man sieht es ihm nicht an, doch Lee Curtiss spielt schon zehn Jahre im Top-Kader von Detroit. Dem deepen Dance-Sound hat er sich verschrieben, kehrte Detroit für ein Berlin-Intermezzo mit Buddy Seth Troxler den Rücken und versprüht seine Funken auf Spectral Sound, Dumb-Unit und Wolf+Lamb. Er liebt Prince, er hat einen exquisiten Geschmack, vergöttert Quincy Jones, spielt seine Sets weltweit und ungeachtet von Genregrenzen. Lee Curtiss ist ein Exzentriker, ein ganz sympathischer und leidenschaftlicher Verfechter von Underground Disco. Besonders hervorzuheben sind die Worte LEBEN, SEX und HUMOR in seiner Biographie. Her mit Lee!
16.07.10 – Dapayk (Live)
Baalsaal, Reeperbahn 25
0 Uhr
2 x 2 Gästelistenplätze
Line Up: Dapayk LIVE (Mo´s Ferry, Stil vor Talent, Berlin ), G.Digger
Streik für Dapayk! Zehn Jahre Niclas Worgt für den Dancefloor! Das schreit nach Party, nach einer Tour, nach einem Album. Erschienen ist das gute Stück auf Mo´s Ferry, heißt schlicht weg Dapayk Solo “Decade One (2000-2010)” und wartet mit neuen Liedern sowie neugemixten Dapayk-Klassikern. Selbstredend ist auch die schmucke Padberg-Stimme mit einem Oliver Koletzki Remix. Außerdem tummeln sich Kollegen wie Pan Pot, Exercise One, Florian Meindl und FormatB auf “Decade One”. Fantastischerweise alles Leute, die dem Baalsaal Glück bringen. Baalsaals Partner in Crime, WordandSound präsentiert: Niclas Worgt alias Dapayk LIVE! Auf in die nächsten zehn Jahre mit tatkräftiger Unterstützung von G.Digger.
10.07.10 – Jennifer Cardini & Harre
Baalsaal, Reeperbahn 25
0 Uhr
2 x 2 Gästelistenplätze
Line Up: Jennifer Cardini (Kill the DJ, Kompakt, Mobilee/Paris), Harre (Click)
Am Samstag den10.07.) beehrt uns Jennifer Cardini aus Paris. Bereits seit einer Dekade prägt sie als Techno DJ mit ihrem wilde Mädchen Style die Clubs in ganz Europa. Aufgewachsen im Süden Frankreichs, hat die Französin mit italienischen Wurzeln Mitte der Neunziger die Metropole Paris erklommen. Hier trifft sie bald auf Mr. und Mrs. Kill the DJ Ivan Smagghe und Chloé und ihre Pariser Nachbarin Miss Kittin. Ihre Releases auf Mobilee, Crosstownrebels und Kompakt zeugen von wahrer Größe und »Jenny from the Pulp« ist ein Garant für gefüllte Floors wenn es um das Genre Technohouse geht. Das sie schon so einige Male unser Publikum in den Wahnsinn getrieben hat ist bekannt. Das Gleiche gilt für unsere heutige »SLEEPLESS« Nacht, wo sie die Crowd fest im Blick, den richtigen Track zur rechten Zeit zu droppen wird. Pflichttermin!
09.07.10 – dOP (Live)
Baalsaal, Reeperbahn 25
0 Uhr
2 x 2 Gästelistenplätze
Line Up: dOP Live (Circus Company/Paris), Preocoop (Baalsaal Rec.), Najaarag (Ung Flugt / Copenhagen / DK)
dOP Live, ein Feuerwerk. Zur allgemeinen Beruhigung der Fußballnerven, stellt der Baalsaal die Spieler Clement Zemtsov, Damien Vandesande und Jonathan Illel auf die rasende Fläche. Die House-Variante des Trios hat sich vom Geheimtip zum Garant des totalen Ausnahmezustandes gemausert. Mehr als verdient. Ungeduldig wartet die gesamte Clubwelt auf den Langspieler, nachdem das Team dOP auf Labels wie Get Physical, Einmaleins, Souvenir und Dirtybird vertreten sind.
Seit Anbeginn der dOP-Zeitrechnung ist der Baalsaal eine ständige Anlaufstelle für die Virtuosen. Richtig heimelich fühlen sich dOP bei uns. Und während wir auf das Finale am 11. in Johannesburg warten, verkürzen uns die verdrehten Franzosen die Nacht. Anpfiff!
02.07.10 – Ben Klock
Nachdem André Galluzi, Marcel Dettmann und Len Faki die ersten drei Berghain CD’s bestücken durften, ist nun Ben Klock beauftragt worden. Er versammelt unter anderem die Junior Boys, Levon Vincent, Brenden Moeller und einige seiner eigenen niegelnagelneuen Stücke auf Berghain 04. Eine große Ehre und ein guter Grund für einen Baalsaal-Besuch.
Baalsaal, Reeperbahn 25
0 Uhr
2 x 2 Gästelistenplätze
LineUp: Ben Klock, Harre
26.06.10 – Nicolas Jaar/Black Van
Baalsaal, Reeperbahn 25
0 Uhr
Eintritt: tbd
LineUp: Nicolas Jaar (wolf + lamb, circus company – NYC), Black Van (DFA)
Young Love – Nicolas Jaar ist Baalsaals Top Thema im Juni. Der New Yorker Musiker bringt auf den Floor was man dort viel zu selten hört. Akustische Gitarre paart sich mit House-Groove, traditioneller Gesang haucht auf “Mi Mujer” den Rhythmus und klare Basslines mischt er Pianoklimpereien bei. (Ohne Respektlos zu klinken, aber man muss an Henrik Schwarz denken.)
Nicolas Jaar ist melancholisch melodisch, aber nicht traurig. Leicht, fast ein bisschen nackt. Das Ohr macht sich auf alles gefasst und wird doch überrascht. Jünger als Techno selber, erschafft er eine Interpretation von dem Genre, eine fast unheimliche, unkonventionelle Interpretation von Tanzmusik. Als Nicolas 17 Jahre alt war, sprach Seth Troxler von ihm als “einer der talentiertesten Köpfe, die Dance Music je sehen wird”. Da hatte er gerade “Student EP” auf Wolf und Lamb Music veröffentlicht. Zwei Jahre ist das her. Nicolas Jaar ist mittlerweile ein Vielflieger und sein neue “Russian Dolle EP” erschien auf seinem eignem Label Clown and Sunset. Die Groove sagte: Herrlich absurder Track mit unvorhergesehenen Richtungen. Minimal-House und irgendwie doch nicht. Sein Album “ˆtre” wird dieses Jaar, Entschuldigung, Jahr auf Circus Company erwartet.
25.06.10 – Anthony Collins/Rockford Inc.
Baalsaal, Reeperbahn 25
0 Uhr
Eintritt: tbd
LineUp: Anthony Collins (Freak N’ Chic, Cecille, Vakant), Rockford Inc. Aka DJ Jauche (Appeal Musique), Harre (Click)


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