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Review

Manuel Göttsching – E2-E4

Ein Album, welches bereits vor 30 Jahren produziert wurde, die Geschichte der elektronischen Musik maßgeblich mit geprägt hat und noch heute als eines der meist gesampelten Musikwerke weltweit gilt.

Carl Craig zum Beispiel hat sich bereits 1994 unter seinem Alias Paperclip People einer Neubearbeitung angenommen und diese unter dem Namen „Remake“ auf Planet E veröffentlicht. Jeff Mills hat sich für den Track „White Rabbit“ auf seiner 1998 erschienenen „Vanishing Act“ EP auf Purpose Maker, einem Sublabel von Axis Records, ebenfalls eines kleinen Teils dieses Albums bedient. Diese Reihe ließe sich nahezu endlos fortführen.

Den Grund für eine weitere Besprechung von Manuel Göttsching’s Meilenstein „E2-E4“ möchte ich an dieser Stelle natürlich nicht verschweigen:

Wie der Eintrag bei discogs verrät, wurde „E2-E4“ 1984 veröffentlicht. Dennoch feiert Manuel Göttsching seit Dezember 2011 das 30-jährige Jubiläum des Albums. Genauer gesagt, lässt er andere dies feiern – ein überaus bescheidener Mensch. „E2-E4“ war bereits im Dezember 1981 fertig gestellt worden, jedoch wollte der Künstler auch aufgrund der Länge der Aufnahme (59 min. 34 sec.) diese nicht einem größeren Publikum preisgeben. Erst drei Jahre später kam es über seinen ehemaligen Bandkollegen Klaus Schulze zu einer Veröffentlichung des Werkes auf Schulzes Label INTEAM.

In Deutschland und Europa wollte „E2-E4“ zunächst nicht den erwünschten Anklang beim Publikum finden. Erst der Umweg über die USA machte das Album schließlich dennoch bekannt: 1989 erschien Sueño Latino in Italien auf dem Label DFC und wurde ein weltweiter Clubhit, im späteren Verlauf u.a. mit Remixen von Derrick May und Bushwacka!.

2006 gab Manuel ein Konzert im Berliner Berghain anlässlich des 25-jährigen Bestehens der „E2-E4“:

Am 16. Dezember 2011 war Manuel Göttsching zu Gast bei PhonanzaFM und hat in einem ausführlichen Interview Rede und Antwort gestanden zu den wichtigsten Fragen rund um „E2-E4“, Ashra und seine zukünftigen Ideen und Pläne, u.a. auch mit The Joshua Light Show.

Wer The Joshua Light Show noch nicht live gesehen hat, sollte dies unbedingt nachholen. Das Ensemble rund um Joshua Light hat bereits Ende der 1960er Jahre in New York’s legendärem Club „Fillmore East“ die Visuals gestaltet und so unter anderem die Abende mit Janis Choplin, The Who oder auch Jimi Hendrix in psychodelische Happenings verwandelt.

2008 kooperierte Manuel Göttsching das erste Mal mit The Joshua Light Show. Das Ergebnis war das mittlerweile legendäre Konzert, eine Präsentation der „E2-E4“ im Lincoln Center zu New York.

Im Jahre 2012 gab es bereits einige überaus sehenswerte Abende mit Manuel Göttsching, u.a. zu Beginn des Jahres mit The Joshua Light Show im Haus der Kulturen der Welt in Berlin.

Für weitere Termine besucht die Website von Manuel Göttsching bzw. Ashra.

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